2020 / 2021 Amtsgebäude Klütz

Projektplanung: ab 2017
Bauarbeiten:
2020 bis 2021

Zu dem Projekt:
Das Amtsgebäude in Klütz besteht aus 3 Gebäudeteilen: Hauptgebäude, Denkmalgebäude und dazwischen ein Verbindungsbau.

Da es sich um ein öffentliches Gebäude handelt, ist es wichtig, dass es so weit wie möglich barrierefrei ist, damit auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen Zugang zum Gebäude haben und sich im Gebäude selbstbestimmt bewegen können.

Neben der fehlenden Barrierefreiheit hatte das Amtsgebäude einen dringenden Sanierungsbedarf (Fenster, Innentüren, Fußböden, Brandschutz, Elektrik, Sanitär und Sonnenschutz). So wurde vom Bauherr eine umfangreiche Teilsanierung mit Herstellung der größtmöglichen Barrierefreiheit beschlossen und ich wurde mit der Gebäudeplanung und der Umsetzung beauftragt.

Für die Barrierefreiheit wurde ein Aufzug, ein neuer Fußboden im Verbinderbau (mit mehreren leichten, unterschiedlichen Gefälle-Bereichen), die Sanierung der alten Treppenanlage im Verbinderbau, Entfernung aller Türschwellen vor den Innentüren, Vergrößerung von Türöffnungen und die Herstellung eines barrierefreien WC-Raum erforderlich.

Vom Stadtplaner gab es die Vorgabe, dass der benötigte Aufzug nicht außen an das Gebäude "gesetzt" werden darf, sondern ins Gebäude integriert werden muss.

Der Aufzug konnte also nur im Verbindungsbau geplant werden. Denn der Verbinder ist das Treppenhaus für die beiden anderen Gebäudeteile und hier sind auch beiden Hauptzugänge zum Amtsgebäude. Die tragenden Konstruktionen des Verbinderbaus sind 2 Stahl-Geschossrahmen innen und die Stahl-Glas-Fassaden außen.

Für den Einbau eines Aufzuges mussten die beiden Stahl-Geschoss-Rahmen umgebaut werden, Stützen versetzt werden, bevor auf der Hofseite eine neue Stahl-Glas-Fassade gebaut werden konnte. Umfangreiche Gründungsarbeiten in dem Verbinderbau und schwierige Fassadenarbeiten wurden erforderlich, neben den anderen Sanierungsarbeiten in den beiden Büro-Gebäudeteilen.

Eine Besonderheit der Sanierungsarbeiten stellten auch die Sonnenschutz-Maßnahmen dar, denn es wurde bewusst auf außenliegende Sonnenschutzanlagen verzichtet, da diese sehr wartungsanfällig sind. Deshalb wurden alle Fenster (bis auf die neuen Kastenfenster vom Denkmalgebäude) mit speziellen Sonnenschutzglas (3-fach Verglasung) ausgestattet, das trotz der hochwertigen Sonnenschutzbeschichtung noch sehr klar ist. Mit dieser Spezialverglasung wurden natürlich auch der Verbinderbau und das große First-Oberlicht vom Dachgeschoss des Haupthauses neu verglast.

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