2023 Sanierung Sporthalle Kalkhorst

Projektplanung: Die Planung hat mehrere Jahre gedauert, da das Projekt mit Fördermitteln realisiert wurde
Bauarbeiten:
2023

Die Sporthalle vom Gemeindezentrum Kalkhorst wird von der Grundschule, der KITA, vom Kalkhorster Sportverein und einigen Sportgruppen genutzt und ist sehr gut ausgelastet.
Das Gebäude wurde ca. 1987 errichtet, zusammen mit dem Schulgebäude von Kalkhorst. Das Schulgebäude (jetzt Gemeindezentrum) und die Sporthalle sind mit einem Verbindungsgang verbunden.

Die Sporthalle ist ein DDR-Typenbau und hat ein Spannbeton-Falten-Dach (die so genannte VT-Falte). Leider wurde damals die Halle mit einer innen liegende Regenentwässerung gebaut, die immer wieder Schäden in der Halle verursacht hat, durch Undichtigkeiten und Rückstau. Deshalb wurde ich beauftragt, das Dach so zu sanieren, dass die Regenentwässerung nach außen verlegt wird und in dem Zusammenhang sollten dann auch gleich die Sanitärräume saniert werden und Mängel im Halleninnenbereich behoben werden.

Die Schwierigkeit bei diesem Projekt war, in dem sehr schlanken Spannbeton-Falten-Dach neue Entwässerungsöffnungen herzustellen und das Gefälle auf dem Dach daran anzupassen, ohne die Tragfähigkeit des Daches zu gefährden.

Das Dach war in seinem Bestand bereits an seiner statischen Belastungsgrenze, so das es nicht möglich war, ein flach geneigtes Dach darauf zu setzen. Es musste also der alte Dachaufbau einmal komplett entfernt werden und neu aufgebaut werden. Dazu wurden dann im Dachüberstand, in allen Stoßfugen der Spannbeton-Dach-Falten vorsichtig neue Entwässerungsöffnungen gebohrt. Über Sammelleitungen unter dem Dachüberstand, an beiden Längsseiten der Halle, erfolgt jetzt die neue Regenentwässerung.

Anschließend erfolgte die Innensanierung. An den Wandplattenfugen - innen vor den Stahlbetonstützen der Halle waren deutliche Risse und Putz-Abplatzungen vorhanden. Deshalb wurden alle Fugen innen aufgetrennt und die Verankerung aller Wandriegel überprüft und saniert. Anschließend wurden die Fugen wieder verschlossen - jetzt allerdings nicht mehr starr, sondern als Bewegungsfuge.

Eigentlich sollte das vorhandene Hallenparkett nur in einem Bereich saniert werden, der sich durch die Wasserschäden abgesengt hatte. Aber beim Aufnehmen des Parketts in dem Bereich wurde deutlich, dass der Schaden an der Unterkonstruktion sehr viel größer war und eine Sanierung unwirtschaftlich ist. So ergab sich die Planungsänderung - die vollständige Erneuerung des Hallen-Parkett-Sportbodens.

Planmäßig ging es im Anschluss daran weiter, mit den Malerarbeiten an der Sporthallenwänden und der Anbringung von punktelastischen Prallschutz.

Zeitgleich zu den Arbeiten an der Sporthalle wurden auch die Sanitär- und Umkleideräume der Halle komplett saniert, so dass es nun beste Bedingungen für alle Sportler und Hallennutzer gibt.

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